Niederösterreich - Sehenswürdigkeiten & Ausflugsziele

Niederösterreich: Die 10 schönsten Sehenswürdigkeiten & Ausflugsziele

Liebe auf den zweiten Blick. Nach meinem Umzug von Oberösterreich nach Niederösterreich war ich nicht auf Anhieb begeistert. Jedoch konnte ich in den letzten Jahren viele schöne Ecken in Österreichs größtem Bundesland entdecken und habe es mittlerweile sehr ins Herz geschlossen. Zugegeben hat sicher auch die Nähe zu Österreichs Hauptstadt Wien, welche von Niederösterreich komplett umschlossen wird, einiges dazugetan. Niederösterreich hat durch die Donauregion, das Wald- und Mostviertel viele schöne Sehenswürdigkeiten zu bieten, welche ihr bei einer Österreich-Reise nicht verpassen solltet. Ich verrate euch meine 10 schönsten Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele in Niederösterreich, die ihr unbedingt sehen müsst. Die meisten dieser Tipps sind für jede Jahreszeit und gleichermaßen für Alt und Jung geeignet. Zudem ist es ein Mix aus Natur, Stadt und Kultur.

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1. Ein Spaziergang rund um den Lunzer See​

Eingebettet in eine wunderschöne Bergkulisse liegt der Lunzer See mit seiner smaragdgrünen Farbe und der tollen Wasserqualität. Damit ist er zu jeder Jahreszeit ein Ausflug wert. Es ist der einzige Natursee Niederösterreichs und ich bin immer wieder gerne dort. Am besten ist es, wenn ihr euch ein Tret-, Ruder- oder Elektroboot bei der Bootsvermietung ausleiht. Damit könnt ihr bis ans andere Ufer des Sees fahren um dort im flacheren Bereich ins kühle Nass zu springen – Aber nicht vom Elektroboot. Allerdings ist der Lunzer See für mich doch zu kalt – im Sommer sind es bis zu 16C°. Am Seebad des Lunzer See`s gibt es auch eine schöne große Liegewiese und eine Rutsche direkt in den See.

Eine andere wundervolle Möglichkeit den Lunzer See zu erkunden ist es einen Rundgang um den See zu gehen. Sowohl im Sommer als auch im Winter ist der Weg zugänglich und sehr empfehlenswert. Die mühelose Wanderung ist ca. 1,5 Kilometer lang und für Jedermann machbar. Plant am besten zu der ca. 1,5-stündigen Gehzeit noch Zeit für eine Pause auf eine der Bänke am Wegrand ein. Ich liebe diesen Spaziergang, egal zu welcher Jahreszeit.

Wer gerne noch sportlicher unterwegs ist, kann die Drei-Seen-Tour wählen. Die Wanderung geht vom Lunzer See zu den zwei kleineren Seen Mittersee (766 m) und Obersee (1.113 m). Los geht’s am südlichen Ufer des Lunzer Sees. Die Runde umfasst knapp 20 Kilometer, 500 Höhenmeter und ihr solltet mit 6-7 Stunden Gehzeit rechnen. 

Wenn ihr mit dem Auto anreist, passiert ihr das Dorf Lunz am See und könnt auf dem großen (gebührenpflichtigen ca. 4€ pro Tag) Parkplatz auf der linken Seite parken. Von dort sind es nur wenige Gehminuten zum See und zur Bootsvermietung.

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2. Die Aussicht von der Hohen Wand genießen​

Im Herbst, wenn die Natur sich von einem satten Grün in wunderschöne Brauntöne verwandelt, finde ich die Aussicht von der hohen Wand besonders toll. Aber auch an warmen Sommertagen könnt ihr einen Ausflug zur Hohen Wand mit einem gemütlichen Picknick verbinden. Die Aussicht ist atemberaubend. Ihr solltet sie auf keinen Fall verpassen und einen Ausflug zur hohen Wand auf eure Wochenendplanung oder für eure Österreich-Reise notieren. 

Den Parkplatz auf rund 1.000 m Seehöhe erreicht ihr über die 1932 errichtete Bergstraße. Unterwegs könnt ihr bereits die ersten Blicke auf das schöne Tal erhaschen. Vom Parkplatz aus gibt es verschiedene Rundwege zum Aussichtsturm, zum Felsenpfad oder zum Skywalk. Von allen Plätzen habt ihr eine faszinierende Sicht auf das umliegende Panorama. Der Skywalk ragt ca. 8 Meter über die Felswand hervor und ist nur etwas für die Schwindelfreien unter euch. Von dieser Aussichtsterrasse habt ihr einen besonders tollen Ausblick auf die Steilwände, das Tal und die Landschaft. Eine weitere kleine Sehenswürdigkeit ist der Tierpark neben der Aussichtsplattform. Für die jungen Besucher ist der Streichelzoo toll und für mich waren die Lamas und Alpakas ein nettes Highlight bei diesem Ausflug.

Neben dem Parkplatz (Achtung – bitte die öffentlichen Parkplätze verwenden) findet ihr den Gasthof Postl bei dem ihr euch stärken könnt. Der Eintritt in den Naturpark kostet wenige Euros und für die Bergstraße fällt am Samstag, Sonn- und Feiertag eine kleine Mautgebühr an. 

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3. Die Ötschergräben – Der Grand Canyon Österreichs​

Der Grand Canyon in Österreich? Habt ihr davon schon einmal gehört? Die Ötschergräben tragen diesen „Spitznamen“ zu Recht. Es ist ein wahres Naturspektakel direkt in Niederösterreich gelegen. Wanderung durch die Ötschergräben gehört zu eines meiner liebsten Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in Niederösterreich. Ich versuche jedes Jahr mindestens einmal die klassische Runde zu wandern. Die Wanderung wird immer wieder als die schönste Wanderung Österreichs geehrt. Meiner Meinung nach hat die Wanderung den Titel definitiv verdient. Neben der klassischen Route – von Wienerbruck entlang des Flusses bis zur Erlaufklause – gibt es auch noch viele andere schöne Wanderungen im Naturpark Ötscher Tormäuer.

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Die klassische Wanderung durch die vorderen Ötschergräben

Für die klassische Wanderung durch die vorderen Ötschergräben ist der Start in Wienerbruck am (gebührenpflichtigen) Parkplatz des Naturparkzentrums Ötscher-Basis. Hier müsst ihr eine kleine Eintrittsgebühr für den Naturpark (und für die Rückfahrt mit der Bahn) bezahlen. Der Weg geht zu Beginn an einem Stausee entlang. Anschließend habt ihr am Lassingfall einen wunderschönen Ausblick auf die Schlucht. Dann geht es abwärts hinab in die Schlucht und ab dem Kraftwerk Wienerbruck (Stierwaschboden) beginnt der schönste Teil der Wanderung. Der Weg – stellenweise steinig und ausgesetzt – schlängelt sich bis zur Jausenstation Ötscherhias am Ötscherbach entlang. Ihr könnt auf diesem Streckenabschnitt fast durchgehend in den Fluss gehen und baden. Diese Erfrischung empfehle ich jedem einzuplanen, der die Tour bei starkem Sonnenschein macht, da in der Schlucht kein Schatten zu finden ist.

An der Jausenstation Ötscherhias könnt ihr euch noch stärken bevor ihr das letzte Stück durch den Wald bergauf wandert. Oben angekommen geht es Richtung Erlaufklause am Erlaufsee entlang bis ihr den Bahnhof Erlaufklause erreicht. Von dort geht es bequem mit der Mariazellerbahn zurück zum Parkplatz des Naturparkzentrums Ötscher-Basis. Die Bahn fährt täglich alle 60 bis 90 Minuten bis 18 Uhr.

Geöffnet sind die Ötschergräben von Mai bis Oktober und die klassische Wanderung dauert ca. 4 Stunden inklusive Pausen zum einkehren oder baden. Die Runde ist nicht sehr anspruchsvoll. Allerdings kommt am Ende der Tour ein steilerer Anstieg durch ein Waldstück – was nicht unterschätzt werden sollte.

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4. Die Seele baumeln lassen? Kein Problem in Dürnstein in der Wachau

Weltkulturerbe Dürnstein

Direkt an der Donau gelegen liegt die Gemeinde Dürnstein in der Wachau. Dürnstein solltet ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen. Der charmante Ort mit seinen schmalen idyllischen Gässchen ist nicht umsonst eins der beliebtesten Ausflugsziele in Niederösterreich – wenn nicht vielleicht sogar in ganz Österreich. Seit 2000 ist Dürnstein offiziell Weltkulturerbe.

Eingebettet in Weinbaugebiete liegt Dürnstein, wo sich im Herbst die Weinstöcke verfärben und einen besonderen Reiz verbreiten. Die ganze Wachauer Region ist besonders während der Mariellenblüte im März und April einen Ausflug wert. Das malerische Städtchen zieht viele Besucher gleichermaßen im Frühling, Sommer sowie im Herbst an. Daher empfehle ich euch – wenn möglich – einen Besuch unter der Woche als am Wochenende. Selbst wenn ihr das schöne Städtchen gleichzeitig mit vielen anderen Besuchern erkundet, bin ich mir sicher, dass ihr den Ort genauso sehr lieben werdet wie ich. Die traumhaft schönen Häuschen, die kleinen Geschäfte, die historischen Gebäude sowie die hübschen Gässchen sind der Grund warum ich euch empfehle einfach durch Dürnstein zu schlendern und die Postkartenidylle zu genießen. Macht unbedingt einen Stopp bei der Bäckerei und Konditorei Schmidl und kauft euch ein echtes Wachauer Brötchen. Für mich ist es mit Abstand das beste Wachauer.

Da der Großteil der Besucher Tagestouristen sind, wird das Städtchen abends schnell zu einem verschlafenen Nest. Allein dadurch lohnt sich eine Übernachtung, um am nächsten Morgen oder am Abend fast alleine durch die Gassen zu spazieren. Den Winzerhof Stöger kann ich euch als Übernachtungsmöglichkeit empfehlen.

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Burgruine Dürnstein

Dürnstein bietet euch neben der hübschen Innenstadt noch mehr. So kann ich euch die Wanderung auf die Burgruine Dürnstein ans Herz legen. Den schmalen steilen Weg zur Burgruine findet ihr gegenüber vom Schloss Dürnstein, welches mit seinem hübschen blauen Turm außerdem auch ein Besuch wert ist. Nach ca. 30 Minuten steilem Aufstieg erreicht ihr die romantische Ruine und werdet mit einem sagenhaften Panoramablick über die Wachau belohnt. Beim Aufstieg gibt es bereits einige schöne Plätze mit toller Aussicht über das Donautal. Oben angekommen, erreicht ihr eine gut erhaltene und leicht zugängliche Burgruine. Die Ruine ist ganzjährig und kostenlos zugänglich. Alternativ kann die Burgruine auch über den Vogelbergsteig erreicht werden.

Wer nach der Wanderung eine Stärkung benötigt, ist im Alten Klosterkeller (Franz Mittelbach) in Dürnstein gut aufgehoben.

Da im gesamten Ort (zum Glück) ein Fahrverbot herrscht könnt ihr zum Beispiel am Parkplatz P1 oder am Parkplatz Schiffsanleger euer Auto abstellen (Parkschein nicht vergessen). Von dort aus kommt ihr in wenigen Gehminuten entlang der Donau direkt in die Innenstadt. Rund um die Stadt gibt es genügend Parkplatze, allerdings ist die Anreise per Schiff über die Donau auch ein tolles Erlebnis.

Burgruine Dürnstein Niederösterreich Ausflugsziel
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5. Hoch hinaus – auf die Burgruine Hinterhaus bei Spitz 

Eine weitere und deutlich weniger touristische Burgruine ist die Ruine Hinterhaus bei Spitz in der Wachau. Einer meiner absoluten Lieblinge unter den vielen Burgruinen im Donautal. Da der Eintritt für diese Ruine kostenfrei ist kann diese das ganze Jahr über besucht werden. 

Am besten ihr parkt in der Nähe des Gasthaus Prankl oder entlang der Ottenschläger Straße. Gegenüber des Weinguts Schöberl biegt ihr in die Straße „Auf der Wehr“ ein und folgt der Beschilderung. Nach dem ca. 30 minutigen Waldweg bzw. Trampelpfad erreicht ihr die Ruine.

Auf diese Burgruine verirren sich nur wenige, sodass ihr das wunderschöne Areal und den faszinierenden Ausblick auf das Donautal nahezu alleine genießen könnt. Ist man erst einmal bei der Burg angekommen möchte man nicht mehr runter. Die Mauern bieten die perfekte Sitzmöglichkeit um dort lange zu verweilen oder ein Picknick zu machen. Währenddessen könnt ihr den traumhaften Blick auf auf Spitz, die Weinberge und Donau bestaunen. Besonders schön ist der Sonnenuntergang, welchen ihr von der Ruine wunderbar sehen könnt.

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6. Einmal zurück ins Mittelalter? Entdecke die Burgruine Aggstein

In der Wachau entlang der Donau gibt es viele wunderschöne Burgen. Neben der Burgruine Spitz und Dürnstein ist die Burgruine Aggstein einer meiner liebsten Ausflugsziele in Niederösterreich. Die Burgruine liegt nicht auf der „touristischen“ Flussseite der Donau, sondern gegenüber und bietet dadurch eine wunderschöne Aussicht. Besonders im Spätsommer oder Herbst, wenn sich die Blätter an den Bäumen rund um die Burgruine färben, gefällt mir die einfache Wanderung durch den Wald.

Startpunkt ist der Burgruinen-Parkplatz direkt neben der Bundesstraße B33. Von dort ist der ca. 45-minütige Wanderweg zur Burgruine Aggstein gut ausgeschildert. Alternativ zu der zügig aufsteigenden Strecke, kann bei der Bushaltestelle in Maria Langegg gestartet werden. Der Wallfahrtsort liegt höher als der Parkplatz und ihr müsst dadurch weniger Höhenmeter überwinden, allerdings eine längere Strecke von ca. 2 Stunden Gehzeit.

An der Burgruine angekommen, führt ein Rundgang über die mittelalterliche Festung vorbei an Türmen, einem Verlies, versteckten Ecken und hohen Mauern. Zudem bietet sich euch von der Burgruine ein sagenhafter Ausblick auf die Donau und die Wachau. Die Ruine ist von April bis Oktober geöffnet. Für diesen Besuch zurück ins Mittelalter müsst ihr mit einem kleinen Eintrittspreis rechnen. 

Ein weiterer Tipp ist der jährliche vorweihnachtliche Burgadvent im November. Der mittelalterliche Adventsmarkt und die große Kunsthandwerksaustellung sind definitiv ein Besuch an einem November-Wochenende wert. 

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Burgruine Aggstein Niederösterreich Ausflugsziel

7. Das Panorama vom Hochkar genießen

Der Hochkar ist nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel in Niederösterreich, denn es ist das perfekte Bergerlebnis für jedermann. Am Hochkar gibt es neben dem Highlight, der 360°-Skytour, knapp 160 km markierte Wanderwege. Meine Wandertipps rund um den Hochkar sind die folgenden drei Wanderungen – entweder einzeln oder die Kombination aus diesen 3 Wanderungen in der genannten Reihenfolge. Ich mag die Kombination am liebsten.

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Tour 1

Los geht’s am Parkplatz neben den Bergbahnen (Talstation). Von dort aus gibt es mehrere Varianten. Allerdings empfehle ich nicht die asphaltiere Forststraße, sondern den schmalen Fußweg direkt am Ende des Parkplatzes zu nehmen. Von dort sind es ca. 2 Gehstunden bis ihr oben ankommt, wo ein traumhaftes Panorama auf euch wartet.

Tour 2

Von der Bergstation aus führt euch ein schöner Panoramaweg innerhalb einer knappen halben Stunde zum Hochkargipfel auf 1.808 m. Entweder ihr kombiniert diese kurze Wunderrunde mit der ersten Wanderung oder ihr könnt zwischen Mai und Oktober bei Schönwetter die Vierersesselbahn für die Auf- oder Abfahrt nutzen.

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Tour 3

Wenn ihr am Parkplatz der Forststraße folgt und euch links haltet, kommt ihr nach einer halben Stunde zu einem wunderschönen Bergsee. Der See ist auf knapp 1600 m und in einer idyllischen Bergkulisse gelegen. Wenn ihr auf dem Rückweg vom Gipfel seid, erreicht ihr den See über die Forststraße. Dadurch müsst ihr nicht zuerst zum Parkplatz absteigen und wieder hinauf wandern.

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Ein weiteres Highlight auf dem Hochkar ist die 360° Skytour. Nach einer Stärkung im Gasthaus neben der Bergbahn, geht ihr Richtung Sendemast. Dort erwartet euch eine Aussichts-Plattform mit einem Rundum-Blick auf ein atemberaubendes Panorama über das Most-, Wald, und Weinviertel bis hin zu den gesamten Ostalpen. Die Stahlkonstruktion der Plattform ragt 8,5 m von der Felswand hinaus und geht 120 Meter in die Tiefe. Aber ihr habt definitiv eine der tollsten Aussichten in Niederösterreich. Wenn ihr die Aussichts-Plattform gut überstanden habt und noch mutiger seid, könnt ihr noch die 62 m lange Hängebrücke überqueren. Ihr werdet mit einem weiteren faszinierenden Panoramablick belohnt.

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8. Mit einem Boot über den Schlossteich von Schloss Laxenburg ​

Das Schloss Laxenburg umfasst eine riesige Parklandschaft welche sich für einen langen Spaziergang anbieten. Der romantisch angelegte Schlosspark ist durch drei Eingänge ganzjährig begehbar und kann auf unterschiedlichen Rundgängen erkundet werden. Von April bis Oktober könnt ihr am Schlossteich Boote ausliehen und in den Wintermonaten könnt ihr auf dem See Eislaufen.

Das Schloss Laxenburg ist nicht touristisch überlaufen, sehr ruhig und ein perfekter Ort um die Seele baumeln zu lassen. Wenn ihr beispielsweise in Wien seid, könnt ihr das mit einen Tages- oder Halbtagesausflug zum Schloss Laxenburg verbinden. 

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9. Die duftenden Kräuterhallen von SONNENTOR entdecken​

Ein etwas anderes Ausflugsziel ist die Erlebnistour bei Sonnentor in Sprögnitz. Mitten in der Natur des Waldviertels könnt ihr an einem Betriebsrundgang durch die duftenden Kräuterhallen des Bio-Spezialisten teilnehmen. Es ist eine andere Art von Erlebnis, denn ihr werdet von würzigem Kümmel über leckerem Zimtduft zu frischer Pfefferminze oder süßer Vanille schweifen. Es ist ein unfassbares Genusserlebnis. Wenn ihr mal Lust auf eine nicht ganz so typische Sehenswürdigkeit habt, solltet ihr diesen Ausflug unbedingt machen. 

Wer mag, kann die Erlebnisführung mit einer Wanderung über den 7 Kilometerlangen Kräuterweg verbinden. Der Weg ist von Mai bis Oktober geöffnet.

Abschließend empfehle ich unbedingt im Bio-Gasthaus Leibspeis‘ einzukehren und euch die vegetarischen und veganen Köstlichkeiten schmecken zu lassen. Die aktuellen Tagesgerichte findet ihr hier.

10. Das Stift Melk besuchen ​

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Die letzte Sehenswürdigkeit in Niederösterreich, die ich euch in diesem Beitrag vorstellen möchte ist das Stift Melk. Das Benediktinerstift gilt als einer der bedeutendsten Barockbauten Österreichs und zählt heute als Weltkulturerbe. Zudem ist es auch eines der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Österreich. Das Stift Melk gilt als Tor zu Wachau, da ungefähr ab Melk die Wachau beginnt.

Das Stift wurde im 11. Jahrhundert zu einem Benediktinerkloster, in welchem heute unter anderem ein Gymnasium zu finden ist. Es werden das ganze Jahr täglich Führungen in verschiedenen Sprachen abgehalten und der wunderschön angelegte Stiftspark ist von Mai bis Oktober geöffnet. Nicht nur das Stift ist ein Besuch wert, ebenso die Stadt Melk ist wunderschön und ein Spaziergang durch die Innenstadt lohnt sich.

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Was sind eure liebsten Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele in Niederösterreich? Ich freue mich über weitere Ideen von euch.

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